Produktion: Wirtshaus im Spessart

„Das Wirtshaus im Spessart“, von Wilhelm Hauff, wurde erstmals im Jahr 1828 veröffentlich. Das Stück spielt zur Zeit des Absolutismus im 17./ 18. Jahrhundert. Es erzählt die Geschichte der Gesellenwanderung des Goldschmieds Felix und seinen Erlebnissen mit einer Gräfin und einer Räuberbande, die er in besagtem Wirtshaus trifft.

Der Regisseur Kurt Hoffmann drehte 1957 den Spielfilm Das Wirtshaus im Spessart frei nach Hauffs Erzählung, der am 15. Januar 1958 uraufgeführt wurde. Mit Liselotte Pulver in der weiblichen Hauptrolle wurde der Film ein Sensationserfolg und einer der erfolgreichsten deutschen Filme der 1950er Jahre.

Inhaltsangabe nach der Bearbeitung von Bernd Kolarik:

Im Wirtshaus im Spessart treffen Räuber und einige Durchreisende aufeinander. Prinzessin Christiane und ihre Begleiterinnen, ihre Kammerzofe und die energischen Gouvernante, sind dabei nicht ganz freiwillig dort, mussten sie doch vorher einen Überfall einer Räuberbande erleben und sehen sich nun einer Erpressung gegenüber. Zum Glück ersinnen die beiden Handwerksburschen Felix und Frank einen Plan, um die Prinzessin zu retten, der jedoch zu einigen Verwicklungen führt, wenn plötzlich Kleider und Rollen getauscht werden und sich Liebesbeziehungen entwickeln…

Währenddessen sind sich die Räuber untereinander nicht immer einig und manche hadern heftig mit ihrem Räuberdasein. Der allseits unbeliebte Graf von Sandau, Vater der Prinzessin, will seinerseits zusammen mit dem Befehlshaber seiner Armee massiv gegen die Räuberbande vorgehen. Aber die Gräfin ist dagegen – und schließlich kommt alles etwas anders, als es sich der Graf, sein Major, die Räuber, die Prinzessin und überhaupt alle vorgestellt hatten…

Der TKV Bundschuh bringt das Stück mit über 30 Mitwirkenden auf seine Freilicht-Bühne, begleitet von Musik und Gesang, mit prächtigen Kostümen und eindrucksvoller Kulisse, wird das Stück im historischen Ambiente sicher wieder eine Augen- (und diesmal auch) Ohrenschmaus.

Dauer des Theaterstücks ca. 100 Minuten, zuzüglich Pause.

Personen & Mitwirkende

Christiane von Sandau: Samara Fiedler
Felicitas, Kammerzofe: Anthea Baron
Frau von Stöckli: Heidi Schlotter
Graf von Sandau: Siegbert Waldbüsser
Gräfin von Sandau: Renate Sterzenbach
Major von Knüppeldick: Volker Mehl
Kaplan des Grafen: Peter Sterzenbach
Severin, Diener: Heinz Schrumpf
Helga, Bauerntochter: Sylvia Kaiser
Elsa, Köchin: Erika Biber
Ursula: Magd: Eva Glaser
Felix, Goldschmied: Torben Brinkhoff
Frank, Metzger-Geselle: Jakob Halter
Wirtshaus-Wirt: Norbert Müller
Barbara, seine Nichte: Tanja Hatz
Mann mit Krücke: Kay Merten

Räuberinnen und Räuber
Räuberhauptmann Karl: Ulrich Kaiser
Horniss: Jarno Lindenfelser
Spielmann: Franz Budig
Affenheini: Georg Reich
Schwartenmagen: Klaus Rössler
Ohrenschlitz: Friedbert Kirsch
Leberknedl: Markus Kirsch
Theobald: Theo Stober
Däumling: Heribert Gross
Dagobert: Kay Merten
Gimpel: Christian Ludwig
Spiegelei: Karina Merten
Gugelhupf: Gabi Braun
Kathrin: Sabine Neuberth
Emma: Jessica Baron
Zilpzalp: Katrin Michaelsen
Lupinchen: Sylvia Kaiser
Theres: Viktoria Lind

Hinter der Bühne

Maske und Frisuren
Sabine Neuberth, Jessica Baron, Anthea Baron, Polina Jangal, Nelli Jangal
Kostüme
Irina Schön, Valentina Beck, Eva Müller, Jessica Baron
Licht & Ton
Moritz Lindenfelser
Bühnenbild & Bühnenbau
Harald Wolf, Nicola Chudy, Heinz Schrumpf, Nick Hatz
Theaterkasse
Marianne Mann, Kay Merten, Gregor Schöffler
Organisation Kartenverkauf
Torben Brinkhoff, Renate Sterzenbach
Leitung Wirtschaftsdienst
Karina Merten, Alexandra Groß, Inge Schöffler
Pressearbeit
Karina Merten, Christoph Berndt, Torben Brinkhoff
Koordination Kampfszenen
Stefan Falk-Jordan
Musikalische Leitung
Peter Sterzenbach
Souffleuse
Eva Müller
Organisation & Regie
Norbert Müller