kek. Vor 30 Jahren bewegte den Untergrombacher Peter Kaiser so Einiges: 1989 sollten Obergrombach und Untergrombach das Jubiläum „Erste urkundliche Erwähnung von ‚Grombach‘ vor 1 200 Jahren“ feiern. Was also beisteuern? Kaiser gründete kurz entschlossen ein Schauspiel um den Untergrombacher Bundschuh-Bauern-Führer Joß Fritz, den Untergrombacher Theater- und Kulturverein Bundschuh, TKV und der führte sein Schauspiel auf.
Die engagierten Vereinsmitglieder bekamen hinter dem Untergrombacher Heimatmuseum ein Areal, das zu einem Freilufttheater wurde. 1996 folgte Peter Sterzenbach seinem Namensvetter Peter Kaiser als Vorsitzender. Die Aufführungen des Bundschuh nahmen an Attraktivität zu und waren in der Regel ausverkauft. Dazu kam vor zwölf Jahren der Winterzauber. Ein Novum war 2018 die Sommerspielsaison des TKV: Erstmals wurden drei Schauspiele gezeigt, darunter zum Auftakt das Theaterstück Fuffzich von Mundartautor Harald Hurst – neunmal ausverkauft.
Inzwischen hat der TKV eine eigene Jugend, der rund 30 vier- bis 18-jährige Schauspieler angehören. 2018 zeigten sie Das fliegende Klassenzimmer mit immerhin 22 Sprechrollen vier Mal. Die Jugend besucht Regie-, Schauspiel- und Maskenbildnerkurse. Mit Corina Janzer hat sie eine eigene Regisseurin und verwaltet sich selbst. 2019 steht Pippi im Takka-Tukka-Land auf ihrem Spielplan.
Das Hauptensemble des TKV widmete sich 2018 der Krimi-Komödie Die Rose von Eaton – sechsmal ausverkauft. Laut Sterzenbach ist der TKV stets mit dem Ausbau des Atriums befasst. Eine weitere Treppenstufe schuf Platz für mehr Zuschauer, 60 Tonnen Natursteine wurden auf dem Hof und neue Wasser- und Stromleitungen verlegt. Maßnahmen im Kellertheater sind in Absprache mit der Stadt geplant.
Für 2019 laufen die Vorbereitungen. Die Schauspieler wählten Drei Männer im Schnee – eine Herausforderung für die Bühnenbildner bei Aufführungen im Sommer.

Inszenierung des Freilichttheaters begeistert

kek. Der Theater- und Kulturverein „Bundschuh“ in Untergrombach verblüfft erneut durch seine Wandlungsfähigkeit. Nach der ersten Nutzung des Gewölbekellers als „Kellertheater“ im Frühsommer verwandelte jetzt Bühnenbildner Harry Wolf das Atrium des Theatervereins in ein englisches Herrenhaus der 1930er Jahre. Zur Aufführung kam die humoristische Kriminalkomödie „Die Rose von Eaton“ von Ralf und Thomas Jost. Das Autoren-Duo war extra zur Premiere angereist und war von der Aufführung begeistert – genauso wie das Premierenpublikum, das mit Szenen- und Schlussapplaus nicht sparte.

Zum Inhalt: Im Haus von Lord Enderby, Earl of Eaton (Heinz Schrumpf) laufen die Verlobungsvorbereitungen des Hausherrn mit der Bürgerlichen Mary Steward (Uli Lauber). Doch da beendet jäh ein in die Brust gerammter Brieföffner das Leben der Braut. Inspector Gregory Homa (Norbert Müller) – nach eigener Überzeugung einer der besten Ermittler bei Scotland Yard – und seiner Assistentin, Constable Veronika Wilson (Selina Müller) hat gleich eine Fülle von Verdächtigen. Da wären das Hauspersonal: Butler James (Theo Stober), Hausdame Petulia Lark (Renate Sterzenbach) und Köchin Miss Oliver (Sabine Buhl) sowie die Gärtnerin Rosemary Demeter (Sabine Neuberth), das nicht gut auf die arrogante Verblichenen zu sprechen ist. Aber auch die Tochter des Earls, Lady Victoria (Tamara Zimmermann) und deren Verlobter, Lord Cedric Fountleroy (Heribert Groß) hatten Grund, das Ableben von Mary Steward zu begrüßen – bleibt doch so das Erbe ungeschmälert. Noch eine dritte Partei steht im Focus der Ermittler: Lady Elisabeth (Heidi Schlotter), Schwiegermutter aus erster Ehe, und deren Betreuerin Nightingale (Sylvia Modery) von der Heilsarmee.

Im Stile eines Hercule Poirot oder Miss Marple zieht Inspektor Home scharfsinnige Schlussfolgerungen, nach denen jeder Grund hätte, das Ableben der Verstorbenen zu begrüßen. Und welche Rolle spielt die Botengängerin Daisy (Eva Glaser) bei dem Mord-Wirrwarr? Die endgültige Aufklärung des Verbrechens ist für alle überraschend.

Mit der Inszenierung der „Rose von Eaton“ haben die Schauspieler um Regisseurin Uli Lauber und das Co-Regie-Team Eva und Norbert Müller eine schwere Aufgabe ausgezeichnet gemeistert. Allein die stilechten Kostüme und Haarfrisuren waren eine Klasse für sich. Begleitet von Sophie Reiser am Klavier, wandelten sich die Schauspieler außerdem in Sänger und bewiesen bei der Aufführung ihr Stimmvolumen.

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Fliegendes Klassenzimmer zieht Gäste in seinen Bann

BNN/cha. Mit einem Klassiker von Erich Kästner begeisterte der Nachwuchs des Theater- und Kulturvereins Bundschuh Untergrombach das Publikum. Bei der Premiere hatten die 21 Akteure des Jugendtheaters ihre Gäste in den Bann gezogen. Auch Ortsvorsteher Karl Mangei kam zur ersten Aufführung. „Wir sind sehr stolz auf unser Jugendtheater“, erklärte der Vereinsvorsitzende Peter Sterzenbach: „In diesem Jahr haben wir zudem zur Integration beigetragen und zusätzlich neue Akteure für uns gewinnen können. Das verdanken wir nicht zuletzt unserer hervorragenden Jugendarbeit.“
Extra für dieses Stück hatte der Verein einen Schauspielexperten aus der Schweiz anreisen lassen, der in einem eintägigen Workshop mit den Kindern und Jugendlichen die Prügelszene einstudiert hat. „Mittlerweile ist der Nachwuchs in allen Sparten vertreten: Schauspielerei, Bühnenbild, Maske, Kostüme – bei Interesse darf jeder mithelfen und sich aktiv einbringen“, berichtete Sterzenbach stolz.
Die Geschichte des Fliegenden Klassenzimmers handelt von fünf Internatsschülern, die in der Weihnachtszeit aufregende Abenteuer erleben. Mut, Toleranz, Freundschaft und Gemeinschaft sind dabei zentrale Themen. In den Hauptrollen sind Sofia Dulevska, Caroline Halter, Julia Kaiser, Annika Potthoff, Jarno Lindenfelser, Oskar Halter und Jelena Eisinger zu sehen. Erich Kästner wird von Samara Fiedler dargestellt. Die Regie führt Tanja Dulevska und Corina Janzer. Das Bühnenbild wurde von Harry Wolf entworfen und umgesetzt.

Sterzenbach dankte allen, die zum Gelingen des Stückes beitragen. „Auch unseren Nachbarn gilt ein besonderer Dank, die während der Freilicht-Saison nicht nur die Aufführungen sondern auch die Proben hören.“ Weitere Aufführungen sind am 29. Juni ab 18.30 Uhr und am 30. Juni ab 15 Uhr.

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TKV führt erstmals im Bundschuh-Keller ein Theaterstück auf / Applaus von Autor Hurst
Bruchsal-Untergrombach (kek). Peter Sterzenbach und seine Crew vom TKV Untergrombach haben eine doppelte Premiere gefeiert: die erfolgreiche Aufführung der Komödie Fuffzich des Autors Harald Hurst und die erste Nutzung des Bundschuh-Kellers auf dem Atriumsgelände. Zu Beginn der 1990er-Jahre hatte sich der TKV – damals noch unter der Ägide von Peter Kaiser – daran gemacht, den Gewölbekeller hinter dem Heimatmuseum in ein Schmuckstück zu verwandeln. In vielen Arbeitseinsätzen wurde der Keller ausgeräumt, ausgefugt, mit einem offenen Kamin und elektrischem Licht ausgestattet. Jetzt erlebte er seine Nutzung als Schauspielort.
Mundartdichter Hurst, der der Premiere in Untergrombach beiwohnte, schrieb den Zweiakter Fuffzich 2001. Eberhard (Siegbert Waldbüßer) steht am Vorabend seines 50. Geburtstages, und für ihn steht felsensicher fest: „Ich mach’ nix.“ Das Geburtstagskind in spe ist um keinen Preis bereit, sein Wiegenfest mit allen Freunden und Verwandten zu feiern. Stattdessen schwebt ihm die Zweisamkeit mit seiner Ehefrau Dagmar in einer Pension im Elsass vor. Doch er hat die Rechnung ohne Eheweib Dagmar (Gabi Braun) gemacht. Mit allen Mitteln versucht sie, Eberhard von der Notwendigkeit einer großen Feier zu überzeugen.
Da taucht unverhofft Edgar (Gunter Honauer), ein Freund des Hauses, auf. Nach und nach kommt der Grund für Dagmars Hartnäckigkeit wegen einer großen Geburtstagsfeier an das Tageslicht. Sie hat schon seit Monaten ein Verhältnis mit Edgar, und mit der Party wollte sie Eberhard die Trennung versüßen. Eberhard hat vor einiger Zeit ein Verhältnis mit einer gewissen Simone, Dagmar war dahinter gekommen und fand in Frauenversteher Edgar den idealen Ansprechpartner. Edgar nutzte die Gunst der Stunde und erfreute sich bald der Gunst von Dagmar, so dass diese die Trennung von Eberhard beschloss. Eberhard ist bei dieser Entwicklung wie vor den Kopf gestoßen. Dann beginnt er mit bewegten Worten einen rhetorischen Kampf um sein Eheglück – und es gelingt ihm tatsächlich, den Entschluss von Dagmar ins Wanken zu bringen. Zu guter Letzt entscheidet sich Dagmar doch für Eberhard, dieser stimmt einer Party zu – nur Edgar schaut in die Röhre.
Das Publikum sparte nicht mit Szenenapplaus für die Schauspieler. Gunter Honauer spielte nicht nur Hausfreund Edgar, sondern war auch für die Regie verantwortlich.
Die Atmosphäre des Kellers sowie die Nähe von Publikum und Akteuren sorgten für ein besonderes Erlebnis. Dem konnte sich auch Harald Hurst nicht entziehen. Er zeigte sich positiv überrascht über Keller und Schauspieler. Das Stück wird an den kommenden beiden Wochenenden noch sechsmal aufgeführt. Karten sind noch in Moni’s Haarstudio in Untergrombach zu bekommen.
 
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Am 2. März 2018 fanden sich 32 Mitgliederinnen und Mitglieder des TKV sowie Ortsvorsteher Karl Mangai im Vereinsheim ein, um über das 29. Geschäftsjahr zu berichten.
Der seit 2006 amtierende 1. Vorstand Peter Sterzenbach eröffnete die Versammlung mit einer kurzen Begrüßung und einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder, Doris Metz und Werner Wolf. Weiter ging es mit einem historischen Vereinsrückblick und seinem Bericht über die vergangene Saison. Voller Stolz berichtete er, dass der Verein 221 Mitgliederinnen und Mitglieder sowie die Homepage des TKV (Webmaster Tibor Czemmel) bis dato 1,6 Mio. Besucher verzeichnet. Mit dem Thema „Theater erleben“ werde hier das kreative Schaffen und Wirken des Vereins festgehalten und der Bekanntheitsgrad weit über die Grenzen Untergrombachs hinaus gesteigert. Ein dickes Dankeschön galt seiner Frau Renate Sterzenbach, sie war eine perfekte Stütze in den vielen Jahren der Verwaltungsarbeit. Der künstlerische Leiter Norbert Müller erntete ebenfalls Dank und Anerkennung für seine kreative Arbeit u. a. bei den Theaterstücken. Besonders am Herzen lag dem Vorstand das Lob für die Jugendleiter Markus Rössler und Dr. Corina Janzer für ihre durchwegs erfolgreiche Leistung in der letzten Saison. Ein herzlicher Dank ging an die komplette Vorstandschaft, namentlich erwähnt, an Eva Müller (Soufleuse) und an Dietrich Rössler und Tibor Czemmel (Fotografen). Er würdigte das Engagement vieler weiterer Helfer bei den Theateraufführungen und Arbeitseinsätzen aller Art. Mit der Bitte an den Verein nicht nur das Theater, sondern auch die zweite Überschrift Kultur nicht zu vergessen, beendete Peter Sterzenbach seinen Bericht. Er bedankte sich für das bisherige Vertrauen und steht nochmals für eine weitere Periode als 1. Vorstand zur Verfügung. Jedoch mit der Option, dass in dieser Zeit ein Nachfolger für das Amt des 1. Vorstands gesucht wird.
Der Bericht der Schriftführerin Eva Glaser gab Einblicke über die verschiedenen Vereinsaktivitäten im letzten Jahr (Kraichgauer Theatertage, die Theaterstücke „Alice im Wunderland“ und „Der Fächer“, der Winterzauber etc.) und über die erfolgreichen Arbeitseinsätze.
Anschließend folgte der detaillierte Kassenbericht von Silvia Modery, der mit einem durchaus positiven Ergebnis schloss. Der Bericht der Kassenprüfer Sabine Buhl und Bernd Grün lobte eine einwandfrei geführte Kasse. Sylvia Modery und Sabine Buhl werden ihr Amt nach der Entlastung abgeben.
Der Jugendleiter Markus Rössler berichtete über die gelungenen Theateraufführungen 2017 und die anschließende Feier auf dem Theatergelände. Weitere Aktivitäten der Jugendgruppe waren u. a. der Theaterbesuch des “Froschkönigs“ bei der Freilichtbühne Mannheim. Die Proben für die diesjährigen Aufführungen „Das fliegende Klassenzimmer“ sind in vollem Gange inklusive „Bühnenkampfschulung“, damit sich die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler gekonnt in Szene setzen können. Die Einführung eines Jugendmanagement mit Wahlen wurde befürwortet.
Der Ehrenvorsitzende Peter Kaiser nahm die Entlastung der bestehenden Vorstandschaft vor, die von der Versammlung einstimmig unterstützt wurde.
Bei den sich anschließenden Wahlen wurde Peter Sterzenbach als 1. Vorsitzender und Heidi Schlotter als 2. Vorsitzende bestätigt. Gunter Honauer wurde für das Amt des Kassiers beglückwünscht sowie die Kassenprüferin Gabi Braun neu dazu gewählt. Bernd Grün wurde auf zwei weitere Jahre in seinem Amt als Kassenprüfer bestätigt. Des Weiteren wurden Eva Glaser, Gabi Dittert, Norbert Müller, Markus Rössler und Dr. Corina Janzer, Harry Wolf, Marliese Feyl, Heinz Schrumpf, Walter Schlotter und Renate Sterzenbach in ihrem Amt bestätigt.
Im Rahmen der Anerkennungen wurde Silvia Modery für ihre langjährige Arbeit im Ausschuss bedankt und ein Blumenstrauß überreicht. Auch die Damen der Vorstandschaft bekamen eine Rose zum Dank.
Wie im Bericht des Jugendleiters angekündigt folgten die Wahlen des Jugendmanagement. Beglückwünscht wurden Annika Potthoff (Orga-Team Fun Event), Anthea Baron und Isabel Holler (Fundus), Oskar Halter (Technik), Jessica Baron (Maske), Torben Brinkhoff (Bühnenbau) und Tanja Dulevska (Jugendsprecher).
Laut Tagesordnung ging es weiter mit einer Änderung der Satzung. Peter Kaiser las den derzeitigen Paragraph 3 der Satzung vor und danach die gewünschte Änderung durch das Finanzamt, die einstimmig genehmigt wurde.
Karl Mangai ergriff das Wort und bedankte sich, auch im Namen aller Untergrombacher, beim Theaterverein. Die Theateraufführungen und der Winterzauber sind feste Größen in Untergrombach und so wünschte er besonders Peter Sterzenbach alles Gute für dieses und natürlich auch für die nächsten Jahre.
Unter dem Punkt „Verschiedenes“ wurden u. a. dringende Instandhaltungsarbeiten im Gelände besprochen, die Unterstützung verschiedener Projekte erläutert und die tolle Zusammenarbeit mit dem Heimatverein gelobt. Nach ca. eindreiviertel Stunden schloss Peter Sterzenbach die Versammlung.

Der TVK Bundschuh begeistert bei der Premiere einer italienischen Komödie

Das Damoklesschwert des Regens hatte nur eine stumpfe Spitze: Die Himmelsschleusen über dem Untergrombacher Atrium blieben bei der Premiere der italienischen Komödie „Der Fächer“ nach der Bearbeitung von Heiko Postma geschlossen. Dadurch kam das Publikum in den ungestörten Genuss einer „Theateraufführung der Spitzenklasse“ des TKV Bundschuh auf dessen Freilichtbühne, wie Zuschauer urteilten.
Es begann harmlos: Auf der Piazza einer italienischen Stadt fällt ein Fächer vom Balkon eines Palazzos, den Signora Geltruda (Renate Sterzenbach) zusammen mit ihrer Nichte, Signorina Candida (Julia Braun), und der Haushälterin Trognina (Eva Glaser) bewohnt. Ihr Liebhaber, Signor Evaristo (Ulrich Kaiser), bemerkt das Missgeschick und kauft im Laden von Susanna (Gabi Braun) einen Fächer, den das Bauernmädchen Giannina (Uli Lauber) seiner geliebten Candida überbringen soll.
Giannina, die unter der Vormundschaft ihrer älteren Schwester Moracchia (Sabine Buhl) leidet, wird heftigst von dem Schuster Crespino (Markus Kirsch) und dem Gastwirt Coronato (Klaus Rössler) umworben. Die beiden Streithähne bekommen von dem Fächer etwas mit und stellen prompt falsche Vermutungen an. Aber auch die schöne Candida kommt von einem Fächer zu Ohren, und aus Trotz öffnet sie sich dem Werben des alternden, aber reichen Adligen Barone del Cedro (Gunter Honauer), der sich mit Hilfe des verarmten Adeligen Conte di Roccamento (Bruno Czemmel) die Gunst der schönen jungen Dame versichern will. Der Fächer wandert von Hand zu Hand und sorgt für allerlei Irrungen und Wirrungen.
Diese gipfeln in wilden Verfolgungsjagden, Beschimpfungen, Duellforderungen und Ohnmachtsanfällen. Bei letzteren bekommt der Apotheker Timotheo (Bernd Grün) Arbeit. Aber schließlich wendet sich alles zum Guten, und Candida bekommt ihren heißgeliebten Evaristo samt des Verwirrung stiftenden Fächers. In weiteren Rollen waren der Kellner Scavezzo (Theo Stober) und der Kaffeehausbesitzer Limoncino (Heinz Schrumpf) zu sehen.
Vom Bühnenbild (geschaffen von Harry Wolf) – stilecht mit Osteria, Farmacia und Trattoria – bis zur Besetzung der einzelnen Darsteller-Charaktere passte einfach alles. Unter der Regie von Norbert Müller, der von Heidi Schlotter und Eva Müller unterstützt wurde, gaben alle Schauspieler ihr Bestes. Originell war auch die Idee, die Souffleuse Eva Müller als Kaffeehaus-Besucherin inmitten des Schauspielgeschehens zu platzieren. Das begeisterte Publikum dankte mit lang anhaltendem Applaus, sparte auch nicht mit Szenenbeifall und vergaß auch nicht das Team hinter den Kulissen.
Der Vorsitzende Peter Sterzenbach, der auch die Begrüßung übernommen hatte, stellte jeden Akteur im ausverkauften Haus einzeln vor. Im Verlauf seiner fast 30-jährigen Vereinsgeschichte hat der TKV Bundschuh so manches Theaterstück auf die Bühnenbretter gebracht – aber „Der Fächer“ dürfte für immer eine Sonderstellung einnehmen. Klaus Kehrwecker

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Am 6. April begrüßte der erste Vorstand Peter Sterzenbach zahlreiche Mitglieder zur Generalversammlung im Vereinsheim. Offiziell begrüßen konnte er auch Peter Kaiser (Ehrenvorstand) und Karl Mangei (Ortsvorsteher). Danach startete er in einen interessanten Abend mit seinem Bericht und einem umfassenden Rückblick aus 2015. An allererster Stelle stand ein großer Dank an Peter Kaiser und Norbert Müller für die Leitung des Theaterstücks Joß Fritz mit seinen knapp 100 Schauspielern. Das Mitwirken am Umzug während der Heimattage in Bruchsal und der erfolgreichen Organisation und Bewirtung bei LAMATHEA (Landesamateur-Theatertage). Für all diese Highlights bedankte sich Peter Sterzenbach recht herzlich bei allen Beteiligten und insbesondere mit einer Blumenüberraschung den Hauptorganisatoren der Arbeitseinsätze: Heidi Schlotter und seiner Frau Renate Sterzenbach. Des Weiteren gab er noch einen Ausblick auf 2016/2017: die Vorbereitung der Theaterstücke „Erwe will glernt sein“ und „Pippi Langstrumpf“, dem Theaterausflug, die Neugestaltung des Eingangshofes, der Drachenwettbewerb auf dem Michaelsberg im Herbst 2016, den alljährlichen Winterzauber und Martinsumzug sowie die Kraichgauer Theatertage Anfang April 2017. Es  folgten die Berichte der Schriftführerin Eva Glaser, des Jugendwarts Markus Rössler, der Kassiererin Sylvia Modery und der Kassenprüfer.

Die Vorstandschaft wurde unter der Leitung von Peter Kaiser durch die Anwesenden gemeinsam und einstimmig entlastet. Mit den Worten „Vielen Dank, es war besser als ich es mir vorgestellt habe.“ und „...hier gibt es viele gute Ideen. Ein Dank im Namen des Ortschaftsrates“, meldete sich Karl Mangei zu Wort und ergänzte den Rückblick 2015 mit dem Nachtwächtertreffen im Atrium. Nun standen die Neuwahlen an: Peter Sterzenbach wurde in seinem Amt als erster Vorstand einstimmig bestätigt. Als zweiter Vorstand schied Norbert Müller aus, der sich bei der Verwaltung bedankte und gerne das Amt als Theaterleiter übernahm. Sein Amt als zweiter Vorstand übernimmt Heidi Schlotter. Sylvia Modery, Markus Rössler, Eva Glaser, Sabine Buhl, Marliese Feyl, Renate Sterzenbach und Harald Wolf wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Neu gewählt wurde als Stellvertreter des Jugendwarts Corinna Janzer, Pressewart Gabi Dittert, Kassenprüfer Bernd Grün, Technischer Leiter Heinz Schrumpf und Beisitzer Walter Schlotter und Werner Wolf.
Der Theater- und Kulturverein freut sich schon jetzt auf die bevorstehenden Veranstaltungen.

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Bruchsal-Untergrombach. Sie haben es nicht verlernt: Am Samstagabend hatte in Untergrombach das Freilicht-Schauspiel „Joß Fritz – Nichts denn die Gerechtigkeit Gottes!“, aufgeführt vom TKV „Bundschuh“, vor einem begeisterten Publikum Premiere.

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Bruchsal-Untergrombach. Von Angst und Hoffnung Ausdrucksstarke Mimen bei Theatertagen Die rund zwei Dutzend Darsteller unter der Regie von Petra Kirsch freuten sich über den Beifall. Bei den elften Kraichgauer Kulturtagen hatte die Gruppe Theaterteens im Theater im Bahnhof Dielheim in der Untergrombacher Bundschuhhalle das Jugendstück „Unter Druck“ von Angelika Schmitz aufgeführt. Das Werk über Gewalt, Angst, Mobbing, Unverständnis und Hoffnung kommt mit einem Minimum an Requisite aus, es lebt von der Ausdruckskraft der Darsteller. Eingeworfene Rap-Songs waren in der Geschichte geschickt platziert. Es geht um Teenager Kessy, die den Anfang des neuen Schuljahres für einen Neustart nutzen will und von einer Gang gemobbt wird.

Untergrombach(kek).Die Kinder der Kindergärten St. Wendelinus, St. Elisabeth und der Arche Noah eröffneten mit ihren hellen Singstimmen den "Winterzauber" des Theater- und Kulturvereins (TKV) "Bundschuh" in Untergrombach. Die Mitglieder um den rührigen Vorsitzenden Peter Sterzenbach hatten das TKV-Gelände hinter dem Heimatmuseum in eine verzaubernde Lichterlandschaft verwandelt. Nach den Kindergarten-Kindern und dem Grundschulchor betrat der Nikolaus in Begleitung von Knecht Ruprecht und dem Christkind die Szene und wurde sofort begeistert umlagert. Den Freitagabend beendete die Formation "Vielsaitig" im Gewölbekeller.

Am Samstag stand der "singende Ortsvorsteher" Jens Skibbe im Fokus, gefolgt von der Parforce-Horn-Gruppe "Markgraf von Baden". Es folgten bis Sonntagabend noch zahlreiche Darbietungen von Chor- und Instrumentalgruppen.

Mitglied im Bund Deutscher Amateurtheater

Mitglied im Landesverband Amateurtheater BW

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